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| Andrologie | Andrologie lässt sich wörtlich als “Männerheilkunde” übersetzen. Dieses Spezialgebiet der Medizin befasst sich mit Störungen der Geschlechtsentwicklung und Sexualität des Mannes. Somit ist die Andrologie die männliche Entsprechung der Gynäkologie.
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| Blasenkrebs | Der Blasenkrebs zählt mit einer Inzidenz von 16000 pro Jahr in Deutschland zu den häufigen Krebsarten. Männer erkranken wesentlich häufiger als Frauen (m:w = 3:1).
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| Condylome | Bei Condylomata acuminata – auch unter dem Begriff Feigwarzen und Feuchtwarzen bekannte Warzen – handelt es sich um eine Viruserkrankung und sie sind neben Herpes und Chlamydien eine der häufigsten sexuell übertragbaren Erkrankungen.
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| Ejaculatio präcox | Vorzeitiger Samenerguß beim Geschlechtsverkehr
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| Enuresis | Als Enuresis - von griech. en (in, hinein) und ourein (nässen) - wird das Einnässen Umgangsprachlich auch als Bettnässen bezeichnet. Es ist zu unterscheiden zwischen dem nächtlichen Einnässen (Enuresis nocturna) und dem Einnässen am Tage und in der Nacht (Enuresis diurna) |
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| Erektile Dysfunktion ED | Man spricht von einer erektilen Dysfunktion (Abkürzung ED, auch Erektionsstörung, Potenzstörung, im Volksmund auch Impotenz), wenn es einem Mann über einen gewissen Zeitraum hinweg in der Mehrzahl der Versuche nicht gelingt, eine für ein befriedigendes Sexualleben ausreichende Erektion des Penis zu erzielen oder beizubehalten. Kurzfristige Erektionsstörungen gelten hingegen nicht als ED.
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| Hodentumor | Als Hodentumor wird jede - gutartige oder bösartige - Vergrößerung des Hodens bezeichnet.
Als Hodenkrebs wird ein bösartiger Hodentumor bezeichnet, der vor allem junge Männer in der Altersgruppe von 20 bis 40 Jahren betrifft und in dieser Altersgruppe die häufigste Krebserkrankung darstellt, und wird meist durch Selbstabtastung entdeckt.
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| Induratio penis plastica | (auch Peyronie-Krankheit) ist eine Erkrankung des Penis. Die Krankheit führt zu einer Penisverkrümmung, wobei Verhärtungen, so genannte Plaques, auftreten, die wohl durch Bindegewebswucherungen in den Schwellkörpern auftreten. Insbesondere bei der Erektion führt dies zu starken Schmerzen. Der Verlauf ist schwer abzuschätzen: teilweise bildet sich die Erkrankung komplett zurück, teilweise schreitet sie fort.
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| Inkontinenz | oder im Volksmund auch Blasenschwäche genannt ist die Unfähigkeit, den Urin ständig zu kontrollieren, unwillkürlicher Harnabgang.
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| Klimakterium virile | Wechseljahre beim Mann, Andropause oder ADAM (Androgen Decline in the Aging Male Androgenrückgang beim alternden Mann) wird die Hormonumstellung beim Mann in der Lebensmitte bezeichnet. Beim Mann bleibt die Zeugungsfähigkeit zwar bis ins hohe Alter erhalten, doch die Wahrscheinlichkeit, noch fruchtbaren Samen zu produzieren und damit auch noch Nachkommen zeugen zu können, sinkt auch beim Mann im Alter.
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| Mikrochirurgie | stark expandierendes Teilgebiet der Chirurgie vieler medizinischer Teilbereiche von A wie Angiologie bis Z wie zentrales Nervensystem. Unter Verwendung spezieller optischer Hilfsmittel wie Lupenbrille, Operationsmikroskop und Stereomikroskop und des Mikromanipulator (Reproduktionsmedizin) - eines mit feinsten Instrumenten ausgestattetem Mikroskopzusatzgerät für mechanische Eingriffe am Untersuchungspräparat bei sehr starker Vergrößerung - können unter Verwendung spezieller Instrumente u. Nahtmaterials feinste anatomische Strukturen bearbeitet werden.
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| Niereninsuffizienz | Als Niereninsuffizienz bezeichnet man die akute oder chronische Abnahme der Nierenfunktion. Als Maß für die Nierenfunktion gilt die glomeruläre Filtrationsrate (GFR).
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| Onkologie | Als Onkologie bezeichnet man die Wissenschaft, die sich mit Krebs befasst. Im engeren Sinne ist Onkologie der Zweig der Medizin, der sich der Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge von malignen Erkrankungen widmet.
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| Penisdeviation | Eine (angeborene) Penisdeviation, auch Penisverkrümmung, ist eine Deformation des Penis unterschiedlichsten Ausmaßes.
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| Phimose | Die Phimose oder Vorhautverengung ist eine Verengung der Öffnung der Vorhaut des Penis. Dadurch lässt sich die Vorhaut nicht oder nur mit Schmerzen hinter die Eichel zurückziehen.
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| Priapismus | wird eine schmerzhafte Dauererektion des Penis bezeichnet, die länger als zwei Stunden anhält und unbehandelt zu erektiler Dysfunktion führt. Eine möglichst sofortige Behandlung ist daher zur Vermeidung von Dauerschäden unbedingt erforderlich.
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| Proktoskopie | Die Proktoskopie ist eine Untersuchungsmethode bei der eine Spiegelung des Enddarms durchgeführt wird. Sie wird beispielsweise eingesetzt, um eine Hämorrhoiden-Erkrankung zu diagnostizieren.
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| Prostatakarzinome | Prostatakrebs (Prostatakarzinom, PCA) ist die häufigste Krebserkrankung des Mannes.
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| PSA | Das prostataspezifische Antigen (abgekürzt: PSA) ist ein Glykoprotein von 34 kDalton, das als physiologisches Sekretionsprodukt der prostatischen Ausführungsgänge dem Ejakulat beigemengt ist und der Verflüssigung des Samenkoagulums dient. Das PSA ist ein wichtiger Tumormarker, der für die Diagnose des Prostatakarzinoms, vor allem aber zu dessen Verlaufskontrolle von entscheidender Bedeutung ist.
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| Pyelonephritis | Nierenbeckenentzündung
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| Semikastration | bezeichnet man die Entfernung einer einzelnen Keimdrüse (also eines Hodens beim Mann oder eines Eierstockes bei der Frau)
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| Spermatozele | bezeichnet man eine vom Nebenhoden (seltener vom Samenstrang) ausgehende Retentionszyste, d.h. eine durch eine Abflussbehinderung gebildete zystische Aufweitung, die mit eiweißreicher und spermienhaltiger Flüssigkeit gefüllt ist. In der Regel ist die Spermatozele am oberen Hodenpol lokalisiert und kann zu Beginn von außen als stecknadelkopfgroßes Knötchen getastet werden. Unbehandelt kann sie über Jahre auf Grapefruit-Größe oder mehr anwachsen.
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| Spermiogramm | Untersuchung des Spermas zur Feststellung der Zeugungsfähigkeit des Mannes
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| Suprapubischer Katheter | Auch Pufi-Katheter, der über die Bauchdecke in die Blase reicht und so den Urin ableitet.
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| Ureterorenoskopie | Harnleiterspiegelung
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| Urethrocystoskopie | Blasenspiegelung
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| Urethrotomie | Harnröhrenschlitzung
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| Urologie | Die Urologie ist ein Teilgebiet der Medizin. Sie beschäftigt sich mit den harnbildenden und harnableitenden Organen, also von Niere, Harnblase, Harnleiter und Harnröhre. Urologen behandeln zudem auch Krankheiten der Geschlechtsorgane des Mannes, also Hoden, Nebenhoden, Samenleiter, Samenbläschen, Penis, sowie der Prostata und decken damit Bereiche der Andrologie ab.
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| Urosepsis | Urosepsis ist eine Infektionskrankheit mit Bakterien aus dem Urogenitaltrakt. Diese treten von den Harnwegen über in die Blutbahn und verursachen dann die Sepsis, eine Blutvergiftung. Bakterienprodukte, die sogenannten Toxine (bei Gram-positiven Bakterien), oder tote Bakterien (bei Gram-negativen Bakterien) verursachen Schäden an der Gefäßhaut (Endothel) und schlagen die Blutgefäße leck. Die Urosepsis hat oft eine unterliegende Ursache, wie die Prostatahyperplasie oder auch angeborene Abweichungen (bei Kindern). Urosepsis ist ein schweres Krankheitsbild, das unbehandelt innerhalb einiger Stunden bis Tage zum Tode führen kann. Eine Urosepsis ist nicht ansteckend.
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| Varikozele testis | Hodenkrampfadern (Varikozele testis):
Erweiterung des venösen Abflusses vom Hoden, wobei das venöse Blut beim Pressen in die falsche Richtung, nämlich zum Hoden hin, fließt.
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| Vasektomie | bezeichnet die Sterilisation des Mannes.
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| Zystitis | Blasenentzündung
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